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Elon Musk verklagt OpenAI: Verrat am ursprünglichen Ziel oder von kommerziellen Interessen angetrieben

Aktualisierungszeit: Mrz 13, 2024    Leserzahl: 203

Elon Musk verklagt OpenAI: Verrat am ursprünglichen Ziel oder von kommerziellen Interessen angetrieben

In einem noch nie dagewesenen Rechtsstreit zwischen Technologieriesen und führenden KI-Organisationen hat Elon Musk, der Gründer von Tesla, die einst gemeinsam gegründete Non-Profit-Organisation für künstliche Intelligenz, OpenAI, sowie ihre Gründer Sam Altman und Greg Brockman, an den Pranger gestellt.

In einer 14.000 Wörter langen Klageschrift beschuldigt Elon Musk OpenAI, sich von seinem ursprünglichen Ziel - der Entwicklung einer Open-Source-Allgemeinen KI (AGI) und der Bereitstellung für die gesamte Menschheit - entfernt zu haben. Stattdessen behauptet er, dass die Organisation eine exklusive Partnerschaft mit Microsoft eingegangen sei, um die Schlüsseltechnologie GPT-4 geheim zu halten und sie als Instrument zur Förderung der kommerziellen Interessen von Microsoft zu nutzen.

Um seine Argumentation zu unterstützen, hat Elon Musk auch einen "geheimen E-Mail"-Verkehr mit Altman, Brockman und anderen öffentlich gemacht. Der Inhalt der E-Mails zeigt, dass die drei Parteien sich darauf geeinigt hatten, dass die Hauptaufgabe von OpenAI darin besteht, der gesamten Menschheit zu dienen und die Sicherheit der KI-Technologie zu gewährleisten. Die Unternehmensgründungsdokumente legen auch eindeutig fest, dass es sich um eine gemeinnützige Organisation handelt und dass kein Eigenkapital oder Nettoeinkommen an Einzelpersonen gehen soll.

Elon Musk behauptet, dass sich die Ausrichtung von OpenAI grundlegend geändert hat, da ihr Einfluss im Bereich KI, insbesondere nach der Entwicklung von GPT-4, einem als frühes AGI-Modell betrachteten, zunimmt. Er glaubt, dass dies auf offensichtliche Interessenkonflikte innerhalb von OpenAI und undurchsichtige Entscheidungsprozesse zurückzuführen ist, die die Entscheidungen und Ausrichtungen des Unternehmens beeinflussen könnten, und es von seinem ursprünglichen Ziel, der gesamten Menschheit zu dienen, abbringen könnten.

Deshalb fordert Elon Musk das Gericht auf, OpenAI zur Rückkehr zur Open-Source-Praxis zu zwingen und das Unternehmen sowie seine Gründer und Unterstützer wie Microsoft daran zu hindern, daraus Gewinn zu ziehen. Sein Anwaltsteam wirft OpenAI auch Vertragsbruch, Verletzung der Treuepflicht und unlauteren Wettbewerb vor und bittet das Gericht, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Jason Kwan, Chief Strategy Officer von OpenAI, hat diese Anschuldigungen jedoch zurückgewiesen. In einem internen Memorandum sagte er, dass Elons Anschuldigungen möglicherweise aus seinem Bedauern über sein Nichtmehrteilnehmen an den Geschäften von OpenAI resultieren und betonte, dass sie weiterhin ihrer Mission folgen, das Wohlergehen der gesamten Menschheit zu fördern. Sie glauben, dass die Zusammenarbeit mit Microsoft dazu dient, die Entwicklung der KI-Technologie zum Wohl der Menschheit voranzutreiben, und nicht von ihrem ursprünglichen Ziel abzuweichen. Sie betonten, dass die Geheimhaltung der GPT-4-Technologie dazu dient, deren Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten und nicht aus kommerziellen Interessen.

Bisher haben weder Elon Musk, noch OpenAI, noch Microsoft offiziell auf diese Angelegenheit reagiert. Das Ergebnis dieses Streits und seine Auswirkungen auf das KI-Feld sind weiterhin ungewiss. Dieser Streit hat ein breites Interesse in der Industrie und der Gesellschaft geweckt und zu vertieften Diskussionen über die Entwicklungsperspektiven der KI-Technologie und ethische Fragen geführt. Unabhängig vom endgültigen Ergebnis wird dieser Fall einen tiefgreifenden Einfluss auf das Feld der künstlichen Intelligenz haben und zu weiteren Überlegungen und Diskussionen über die Beziehung zwischen technologischer Entwicklung und ethischer Verantwortung führen.

Schlüsselwörter: OpenAI GPT-4 Elon Musk Microsoft
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