Apple iPhone 17 wurde offiziell veröffentlicht, China spielt weiterhin eine Schlüsselfunktion in der „Apple-Lieferkette“

Aktualisierungszeit: Sep 13, 2025     Leserzahl: 295

Apple iPhone 17 wurde offiziell veröffentlicht, China spielt weiterhin eine Schlüsselfunktion in der „Apple-Lieferkette“

Um 10. September morgens (Beijing-Zeit) hat Apple die iPhone 17-Serie offiziell vorgestellt. Dies markiert das größte Design-Upgrade seit dem iPhone X vor fast sechs Jahren und weckt bei Verbrauchern und der Industrie große Aufmerksamkeit bezüglich der Produktionskapazität und der Lieferkette des neuen Gerätes.

Obwohl Apple in den letzten Jahren seine Produktionskapazität stetig diversifiziert und einen Teil der Produktion nach Indien und Vietnam verlagert hat, gehen Fachleute in der Branche im Allgemeinen davon aus, dass Apples kerngeschefte Production und Lieferkette weiterhin stark an China gebunden sind.
China und Indien: Haupt- und Nebenrolle
Laut der China Securities Journal ging die Massenproduktion der iPhone 17-Serie bereits im August los. Die Foxconn-Fabrik in Zhengzhou hat seit Ende Juli umfassend Mitarbeiter eingestellt und höhere Einstellungsprämien angeboten, um die anfänglichen Lieferungen zu gewährleisten. Foxconn Zhengzhou bleibt Apples wichtigstes Produktionszentrum.

Gleichzeitig beschleunigen indische Fabriken ihren Rhythmus. Im August dieses Jahres 透露 Apple-Lieferketten-Reporter Mark Gurman, dass Indien zum ersten Mal die vollständige Produktion der iPhone 17-Serie übernehmen wird. Dies wurde von lokalen Medien als „Wendepunkt für Made in India“ gefeiert.

Jedoch weisen mehrere Lieferkettenexperten darauf hin, dass die Produktionskapazität und Stabilität indischer Fabriken noch nicht ausreichen, um den gesamten globalen Bedarf zu decken. Laut Canalys-Daten produzierte Indien in der ersten Hälfte 2025 insgesamt 23,9 Millionen iPhones – eine Steigerung von 53 % im Jahresvergleich – dies hinterliegt jedoch immer noch weit hinter Apples globalen Lieferungen von 226 Millionen Einheiten im letzten Jahr. Noch wichtiger: Die Herstellungskosten in Indien sind 5–10 % höher als in China, und High-End-Komponenten sind weiterhin auf Importe aus Ostasien angewiesen.
Mit anderen Worten: Trotz schnellen Wachstums kann Indien Chinas Kernposition nach wie vor kaum herausfordern.
Kosten und Lieferkette bestimmen Apples Entscheidungen
Die Löhne indischer Arbeiter sind relativ niedrig, aber dies übersetzt sich nicht in einen umfassenden Kostenvorteil. Kernkomponenten wie Chips und Kameramodule müssen größtenteils aus China, Japan und Südkorea importiert werden, was Logistik- und Zollbelastungen erhöht. Darüber hinaus hat die Ausbeute der indischen Fertigungsindustrie zwar von 50 % in den Anfängen auf über 80 % gestiegen, liegt aber immer noch hinter China.

Im Gegensatz dazu verfügt China über ein vollständiges und reifes elektronisches Fertigungsökosystem. Laut Apples neuestem Lieferantenverzeichnis 2024 stammen 92 der 187 Kernlieferanten aus China – das entspricht mehr als 50 %. Noch wichtiger: 87 % dieser Kernlieferanten verfügen über Fabriken in China. Das bedeutet, selbst wenn die Endmontage in Indien oder Vietnam stattfindet, stammen die zugrundeliegenden Komponenten und Geräte weiterhin aus China.

Apples CEO Tim Cook sagte letztes Jahr in Shanghai unverblümt: „Für Apples Lieferkette gibt es keinen wichtigeren Ort als China.“ Diese Aussage unterstreicht die Realität, dass Apple China nicht leicht verlassen kann.
Die „unsichtbare Präsenz“ chinesischer Unternehmen in der globalen Landschaft
Es ist bemerkenswert, dass selbst in Indien und Südostasien chinesische Unternehmen weiterhin hinter Apples Fabriken stehen.

Luxshare Precision, Goertek und Lens Technology – die „Big Three“ der Apple-Lieferkette – haben bereits Fabriken in Vietnam gegründet und sind auf Apples Lieferantenliste vertreten. Die Geräte und Betriebssysteme in Foxconns indischen Fabriken stammen größtenteils aus China; selbst die „Notfalltaste“ trägt eine chinesische Beschriftung. Laut Branchenexperten ist die Verbesserung der Produktionsausbeute in Indien zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass Foxconn Hunderte von Technikern aus Städten wie Zhengzhou und Shenzhen nach Indien entsandt hat, um Schulungen durchzuführen.

Mit anderen Worten: Die Fabriken in Indien und Vietnam sind im Wesentlichen Erweiterungen der „Exporte“ von Chinas Lieferkette.
Risiko und Diversifizierung: Apples Dilemma
Apples Expansion in Indien wird zu einem großen Teil durch geopolitische und Handelrisiken angetrieben. Seit der Trump-Regierung, die einen Zollkrieg begonnen hat, ist Apple gezwungen, seine Bestrebungen zur „Entkopplung von China“ zu beschleunigen. Dieser Prozess verlief jedoch nicht reibungslos.

Die Unsicherheit der indischen Produktionsumgebung hat ausländische Giganten mehrmals ins Stolpern gebracht. Auch Apples Lieferanten sorgen sich um die „versteckten Kosten“, die durch die lokale Zollverwaltung, Politik und Rechtsumgebung entstehen. Im März dieses Jahres forderte die indische Regierung beispielsweise von Samsung 600 Millionen US-Dollar an zurückstehenden Zöllen – das entspricht 60 % seines Nettogewinns in Indien. Ähnliche Fälle haben chinesische Unternehmen vorsichtiger bei Investitionen in Indien gemacht.

Gleichzeitig erforscht Apple auch neue Produktionsstandorte wie Brasilien. 2025 wird Apple das iPhone 16e erstmals in Brasilien produzieren – ebenfalls mit dem Ziel, hohe US-Zölle zu umgehen. Fachleute gehen jedoch im Allgemeinen davon aus, dass diese Versuche in der kurzen Frist Chinas Dominanz in der Lieferkette kaum erschüttern können.
Fazit: Apple kann ohne China nicht auskommen
Von der Produktionskapazität bis zu den Kosten, von den Komponenten bis zur Mitarbeiterausbildung – China bleibt das Herzstück von Apples globaler Lieferkette. Selbst mit der stetigen Expansionsproduktion in Indien, Vietnam und Brasilien liegt das Kernstück von Apples Produktionssystem weiterhin in den Händen chinesischer Unternehmen. Wie Padraic McKee, Autor von „Apple in China“, beobachtet: „Die sogenannten Made-in-India-iPhones bedeuten nur, dass die Endmontage in Indien abgeschlossen wird; die Kernlieferkette bleibt in China.“

Mit der Vorstellung der iPhone 17-Serie hat Apple erneut seine Ambition zur Globalisierung seiner Produktion demonstriert. Die Realität ist jedoch, dass Apple China nicht umgehen kann. Zumindest in absehbarer Zukunft bleibt Apples Lebensader stark an seine Lieferkette in China gebunden.